| Familienfest zur Einweihung |
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REGATTABAHN. Am Samstag, 5. Juli, dürfen alle Bürger den neuen Parallelkanal ausprobieren. Außerdem gibt es viel Spaß für die Kleinen und Informationen für die Großen.
Der Streit um den Bau war lang und heftig, die Bauzeit kurz und heftig. Jetzt sind die Tatsachen geschaffen und die sind, wie Sportdezernent Reinhold Spaniel findet, "sensationell". Der Parallelkanal, mit dessen Bau, wie Oberbürgermeister Adolf Sauerland gestern formulierte, der "eine oder andere nicht einverstanden" war, ist fertiggestellt. Aus der sportlichen Modernisierung der Regattabahn sei ein touristisches Highlight geworden, das am Samstag, 5. Juli, ganz offiziell den Duisburgern übergeben wird. Ab 13 Uhr steigt zur feierlichen Eröffnung des Parallelkanals ein großes Familienfest in der Wasserwelt Wedau. Alles in allem, fand gestern Stadtdirektor Peter Greulich, sei das Gebiet "in seiner ökologischen Bedeutung nicht so wichtig wie das Amazonas-Delta". Dennoch sei es "schmerzlich gewesen", 1500 Bäume zu fällen, zumal man während der Arbeiten "viel Phantasie mitbringen musste, um sich vorzustellen, dass auf dieser Fläche noch etwas Schönes passiert", so Greulich. Die Stadt habe sich nach Kräften bemüht, vor Ort und im gesamten Stadtgebiet einen ökologischen Ausgleich für die etwa fünf Hektar gerodeten Wald zu schaffen. Insgesamt sei der Verlust mehr als kompensiert worden, zumal die neu geplanzten Bäumchen, wenn sie einmal Bäume sind, den gefällten "in ökologischer Hinsicht um ein Vielfaches überlegen" sein sollen. 6000 Büsche, 81 Bäume 11 000 Quadratmeter Wiese Am Parallelkanal selbst wurden außerdem 81 ausgewachsene Bäume gesetzt, 6000 Büsche und Sträucher, es wurden 11 000 Quadratmeter Wiese gesät, auf einem Kilometer Länge Schilf gepflanzt - unter anderem. Auch der Hochseilgarten, das aktuelle Thema der ökologischen Debatte, sei so angelegt, dass er die Natur nicht beeinträchtigen werde. Schon jetzt erfreue sich die Wasserwelt, deren Erstellung 18,5 Millionen Euro gekostet hat (9,2 Millionen Euro haben Land, Bund und EU getragen), regen Zuspruchs aus der Bevölkerung, hat Sauerland festgestellt. Allen anderen soll das neue Freizeitziel der Stadt beim Familienfest am Wochenende nahe gebracht werden. Dann kann man auf dem Parallelkanal rudern, Kanu oder Katamaran fahren, auf einem Kletterfelsen kraxeln oder die Tumblingbahn ausprobieren. Die Kleinen können sich schminken lassen, sich auf einer Hüpfburg oder dem Wasserspielplatz austoben. Dessen Floß, das einem Siebenjährigen jüngst einen gebrochenen Fuß beschert hat, soll bis Samstag mit Fendern unterlegt sein. Für die Kinder gibt es Luftballons und Buttons, für die Großen Informationen über die rollenden Waldschule, den Klettergarten und (fast) alles rund um die Wasserwelt. Dazu: Essen und Trinken. Trotz der offiziellen Eröffnung sind die Planungen für die Wasserwelt längst nicht abgeschlossen. Demnächst sollen ein Weg der Bewegung und der Sinne (die moderne Trimm-Dich-Variante) und ein Weg des Wissens entstehen. Außerdem plant die Stadt in Zukunft den Bau einer Kanuslalomstrecke und eines neun Hektar großen Mountainbike- und Laufparcours. http://www.derwesten.de/community/remoteS1Articles/news-59358026/trackbacks/create |




