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Hoch oben über dem Boden PDF Drucken E-Mail

DerWesten, Zeus Reporter, 18.05.2012

Zeus-Reporterin Anna hat ihre Mitmenschen gefragt, wie ihnen der Hochseilgarten „tree2tree“ in Oberhausen gefällt. Dort kann man zwischen den Bäumen balancieren.

Die 36-jährige Gisela findet, dass der Hochseilgarten „tree2tree“ in Oberhausen einen sehr guten Eindruck macht und er gut organisiert ist. Außerdem gibt es im Kletterpark auch Hinweisschilder zu den einzelnen Schwierigkeitsstufen. Ein weiterer Punkt sei, dass die Mitarbeiter für die Sicherheit sorgen würden. Der Hochseilgarten ist sehr groß und schön und es gibt viele verschiedene Kletterattraktionen, so dass man viel Auswahl hat. Die 9-jährige Rubina ist genauso wie Gisela sehr begeistert vom Kletterpark. Am Besten gefällt ihr der Kletterparcour.

Zum Schluss gab es noch ein Interview mit dem 42-jährigen Betriebsleiter und Chef Christian Klasen. Er meint, dass es ein Superberuf ist und es keinen besseren gibt. Für den Job muss man sehr sportlich sein und ist viel mit Menschen in Kontakt. Christian Klasen gefällt, dass er in der freien Natur arbeitet. Was ihm nicht gefällt ist, wenn schlechtes Wetter ist und nicht so viele Kunden kommen. Schöne Erfahrungen sammelt er aber auch und er findet, dass sein Job sehr abwechslungsreich ist und immer wieder lernt er auch neue Leute kennen.

Am Kletterpark in Oberhausen ist auch sehr besonders, dass da auch manchmal Fernsehteams hingehen, wie zum Beispiel die „Super Nanny“ von RTL, die schon einmal da gewesen ist. Aber auch der WDR dreht dort ab und zu. Christian Klasen hat zusätzlich auch schöne Events im Kletterpark zu bieten, wie etwa das Halloweenfest, das jedes Jahr stattfindet.

Anna Käsch, Klasse 8b, St.Ursula-Realschule, Dorsten

 
WDR: Lokalzeit aus Duisburg PDF Drucken E-Mail

WDR Mediathek, Sendung von Dienstag, 15.05.2012

Lokalzeit aus Duisburg

 
Der Herr der Bäume PDF Drucken E-Mail

DerWesten, 22.01.2012, Daniel Paul

Was im Winter geht, wäre im Sommer undenkbar. Denn heute hat Ingo Haengse Zeit, mit seiner kleinen Tochter Lee am Hochseilgarten in Duisburg-Wedau vorbei zu schauen.

Kinderwagen schieben statt Werkeln ist für den 42-Jährigen angesagt. Der Familienvater ist technischer Betriebsleiter im Hochseilgarten „tree2tree“ an der Regattabahn. Und im Sommer streift sich Ingo Haengse seine Arbeitskleidung bereits um 8 Uhr in der Früh über. 13 Stunden Arbeit täglich sind dann keine Seltenheit. „Mit dem anschließenden Aufräumen sind wir vor 21 Uhr meist nicht fertig“, erklärt der gebürtige Hannoveraner.
Zeit für seine Tochter

Zeit für seine Tochter, gerade einmal neun Monate jung, bleibt da kaum. Daher genießt er die Wintermonate umso mehr. Eben wie heute. Spazieren gehen statt in den Seilen zu hängen. Die Kleine füttern statt andere ins Klettern einzuweihen.

Seinen Job bezeichnet er dennoch als „Traumberuf“. Vor fünf Jahren stieg er ein. „Aus purem Zufall“, wie er betont, zog es ihn ins Ruhrgebiet. In Niedersachsen war der 42-Jährige in einem Autohaus angestellt. Im Urlaub in den spanischen Pyrenäen lernte er den damaligen Betriebsleiter von tree2tree kennen. Natürlich beim Klettern. „Wir haben gequatscht und irgendwann kam halt die Frage, ob ich interessiert sei.“ Seither lebt er in Oberhausen, fährt täglich mit dem Fahrrad die 25 Kilometer zur Arbeit nach Duisburg und ist damit einfach nur „glücklich.“

Zurück zum Winter, zurück zur Regattabahn. Hier wird gerade der gesamte Kletterparcours, stolze 95.000 Quadratmeter groß, auf Vordermann gebracht. Haengses Mitarbeiter Taip Dema klettert blitzschnell einen Baum hoch, Wahnsinn, in welchem Tempo. Höhenangst hat hier keiner. Mit seinem Bruder Mumi erneuert Taip die Elemente. Statt auf Euro-Paletten werden die Besucher demnächst auf Bowlingkegeln einen Teil des Parcours überqueren. „Die Kletterelemente werden repariert, teilweise auch ausgetauscht, um Abwechslung reinzubringen“, erklärt Ingo Haengse, der dabei immer wieder ein Auge auf die Arbeit der Brüder wirft.
Reparaturen dauern bis zu sechs Wochen

Vier bis sechs Wochen dauern die Reparaturen an. Dann geht’s zum nächsten tree2tree-Gelände. Erst nach Oberhausen, dann nach Dortmund. Und alles fängt von vorne an. „Das Bauen ist eintönig“, sagt der 42-Jährige und sehnt sich langsam aber sicher wieder nach den ersten Sonnenstrahlen. „Dann geht’s auch wieder heiß her. Darauf freue ich mich.“ Doch bevor die Hochseilgärten ihre Pforten öffnen, nimmt der TÜV noch mal alles genauer unter die Lupe. Sicherheit geht eben vor.

Bis die Besucher, 2011 waren es rund 115.000, wieder auf die zahlreichen Bäume klettern, in rund zehn Metern Höhe quer über den Parallelkanal „rutschen“, wie es der Fachmann nennt, oder einfach nur die Natur aus einer anderen Perspektive genießen, vergeht noch ein wenig Zeit.

Zeit, die Ingo Haengse vor allem für eines nutzt. Für seine kleine Tochter Lee.

 
Ein Surfboard im Kletterpark PDF Drucken E-Mail

Zeus-Reporter, 07.09.2011, Janneke van Schaik, Klasse 8c, Peter-Weiss-Gesamtschule, Unna

Svenja steht in sechs Metern Höhe zwischen den Bäumen und befestigt sich an dem Sicherungsseil, das sich über dem Board befindet. Sie stellt sich wagemutig auf das Brett, das nur an einem Drahtseil zwischen zwei Bäumen befestigt ist. Schon beginnt die rasante Fahrt zwischen Busch und Baum. Ein Zeus-Reporter war im Kletterpark.

Svenja ist heil auf der anderen Seite angekommen. Sie erzählt aufgeregt: „Ich habe einen richtigen Adrenalinkick bekommen.“ Als sie auf der anderen Seite auf der nächste Plattform gelandet ist, geht es auch schon weiter in dem Parcours.

„Es gibt in diesem Kletterpark elf Parcours mit 140 spannenden Kletterelementen“ erzählt uns Jan Schürmann, einer der Hochseilgärtner. „Man muss sich immer gut sichern, denn es gab auch schon mal heftigere Verletzungen, beispielsweise Verstauchungen, Knochenbrüche und das schlimmste bisher war ein Rippenbruch. Doch wenn man die Anweisungen meines Kollegen beachtet, kann nichts passieren“.
Wie ein Kartoffelsack in den Bäumen

Als Svenja den Klettergurt von Jan Braun, dem zweiten Hochseilgärtner, angelegt bekommt, sagt sie, dass er sehr schwer sei und sie einenge. Doch Jan meint: „Wenn man erstmal anfängt, gewöhnt man sich daran.“ Nur noch die Handschuhe anziehen, die auch sehr wichtig für das Klettern sind, dann geht es gleich weiter zur Einführung, damit man in den Baumwipfeln auch gut zurecht kommt. Als Gast braucht man keine Vorkenntnisse und Erfahrung, denn es wird einem gezeigt, wie man sich sichert und alle Gegenstände der Ausrüstung richtig einsetzt.

Jan Braun erklärt alles sehr ausführlich: Wie man mit den Karabinern umgeht. Das sind die Haken, mit denen man sich sichern muss. Und er zeigt auch, was man machen soll, wenn man abrutscht und in den Seilen hängt. Ganz leicht sieht es aus, als der 22-Jährige sich zuerst mit den Füßen am Drahtseil abstützt, die Beine darüber schwingt und dann locker plaudernd auf dem Seil sitzt. „Zum Glück ist bei mir nichts passiert, denn ich glaube dass ich dort wie ein Kartoffelsack in den Bäumen hängen würde“, sagt Svenja über ihre Kletterpartie und lacht. „Man hat aber trotzdem Angst, dass man herunterfällt, obwohl man gesichert ist.“

Als es dann an die erste Hochseilrutsche geht, bekommt Svenja weiche Knie. Obwohl man sich mit der Seilrolle am Drahtseil befestigt, um auch gut gleiten zu können, ändert das nichts daran, dass man nur in diesem Gurt sitzt und die Beine hoch über dem Boden baumeln. „Doch für das Klettern müsst ihr euch merken, dass wir auch kleine Hindernisse eingebaut haben, um euch das Leben etwas schwerer zu machen“, witzelt Jan.
Ins Leere kippen

Als Svenja an diesem Tag in den Park kommt, ist es sehr ruhig, bei schönem Wetter können aber bis zu 220 Personen in dem Hochseilgarten klettern. In diesem Jahr sollen auch mehr Leute kommen als im vorherigen. „Es wird auch schon mal voll, wenn wir eine Veranstaltung machen, dann muss man schon warten, bevor man überhaupt hochklettern darf“, erklärt uns einer der Hochseilgärtner. Denn wir sind eher ein sportlicher Hochseilgarten, andere Klettergärten kann man auch in Pumps schaffen, das wäre ja langweilig“, sagt Jan Schürmann grinsend. „Unseren Kletterpark „tree 2 tree“ gibt es übrigens dreimal in NRW: in Duisburg, in Oberhausen und in Dortmund.“

Svenja ist beim nächsten Parcours, und somit geht es auch zu neuen Herausforderungen. Wie Jan Schürmann schon sagte:„ Zum Klettern braucht man nur Mut und etwas Leichtsinn.“ Svenja klettert die erste Leiter hoch. Im Schneckentempo, denn sie muss sich immer wieder neu sichern. Dann, oben angekommen, macht sie sich an dem Drahtseil über ihr mit den Karabinern fest. Es geht über einen dünnen, schwankenden Baum der in der Luft hängt. Zum Ende hin geht es noch einmal sehr weit nach oben.

An einer Leiter, die in sieben Meter Höhe, am Rand einer Plattform hin und der schaukelt, geht es noch steiler hinauf. Svenja klettert mit viel Mut nach oben. Dort angekommen, steht sie auf einer Plattform in neun Metern Höhe. Und unter ihr ist nur der so weit entfernte Boden. Sie nimmt die Seilrolle und macht sich an dem Drahtseil von der 70 Meter langen Seilrutsche fest. Sie atmet noch einmal tief durch und überprüft ihre Seilrolle und die Karabiner, dann lässt sie sich nach vorne ins Leere kippen und hängt sich in ihren Gurt. Ihre Haare flattern im Wind und die Waldluft umhüllt sie mit Tannengeruch. Svenja nähert sich dem Boden, sie wird immer schneller, sie berührt mit ihren Füßen schon die Blätter der Büsche und landet auf der vorletzten Plattform. Dann noch über eine Seilbrücke geklettert und schon hat sie wieder festen Boden unter den Füßen.

Info: Bis Ende September haben die Hochseilgärten von 9 bis 19.30 Uhr geöffnet, dann bis zum 6. November von 9 Uhr bis zum Sonnenuntergang.

 
Landjugend wagte sich hoch hinaus PDF Drucken E-Mail

WA.de, 03.08.2011,
http://www.wa.de/nachrichten/kreis-coesfeld/herbern/landjugend-wagte-sich-hoch-hinaus-1347487.html

HERBERN. Fast 20 Jugendliche der Katholischen Landjugend Herbern wagten am Sonntagnachmittag ein Abenteuer der besonderen Art. Im tree2tree-Hochseilgarten im Dortmunder Revierpark Wischlingen hangelten sich die Mädchen und Jungen in bis zu 14 Metern Höhe von Baum zu Baum.

Die verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden forderten den Jugendlichen Mut, Selbstvertrauen und Geschicklichkeit ab.

Nach einer Sicherheitseinweisung und einer kurzen Klettereinführung erkundete die Gruppe den Kletterwald selbstständig. Zwischen den Plattformen auf den Bäumen galt es, Hindernisse zu bewältigen. Nicht nur die Drahtseile, die Wackelbrücken, die Tarzan-Liane oder Seilschaukel sorgten für so manchen Nervenkitzel. Auch bei der bis zu 120 Meter langen Seilrutsche mussten alle zunächst einmal ihren inneren Schweinehund überwinden.

Einhellige Meinung der Kletterer: „Der Spaß kam dabei definitiv nicht zu kurz“, sagen sie begeistert. Und vor allem waren die Teilnehmer schon im Vorfeld überzeugt: „Muskelkater werden wir mit Sicherheit alle haben.“

 
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